
Trinkwasserverteilung
Das Trinkwasser gelangt von der Quelle oder von der Aufbereitungsanlage in die lokalen Wasserbehälter der Gemeinde. Wenn z.B. der Wasserverbrauch ansteigt oder die Trinkwasserqualität sich verschlechtert, kann Quellenwasser auch mit behandeltem Oberflächenwasser vermischt werden.
Diese Trinkwasserbehälter dienen der Gemeinde als Trinkwasservorrat und liegen jeweils höher als die angeschlossenen Häuser. So kann das Trinkwasser im natürlichen Gefälle durch das Leitungsnetz in die Häuser fliessen. Normalerweise sind diese Wasserbehälter sogenannte erdbehälter, d.h. der Wasserspeicher liegt im Boden. Wenn es aber aufgrund des natürlichen Geländes nicht möglich ist, den Behälter an einem Hang höher als die angeschlossenen Häuser anzulegen, wird ein Wasserturm installiert. Siehe topographische Karte.
Die luxemburgische Trinkwassergesetzgebung (grossherzoglisches Reglement vom 7. Oktober 2002 über die Qualität von Wasser zum menschlichen Gebrauch) gibt den Wasservertreibern, also Gemeinden und Gemeindesyndikaten, eine grosse Verantwortung gegenüber den Bewohnern. Sie sind verpflichtet die Einwohner mit Trinkwasser guter Qualität zu versorgen, die Qualität zu überwachen und die Versorgungsinfrastrukturen ganz besonders zu pflegen.
Die Gemeinde Junglinster ist Mitglied des Trinkwassersyndikates SIDERE.
Die Gemeinde Junglinster betreibt:
- 9 Wasserbehälter
- 1 Quelle
- 72 km Leitungen
- 2 Pumpstationen


